Links der Woche #16

Hallo ihr Verrückten!

Ein Update gibt’s noch in diesem Jahr. Beeindruckend, was? Nun mal die Hände hoch, wer das gedacht hätte.

Der erste Platz im letzten Blog-Eintrag des Jahres kann natürlich nur einem Tag gehören.
Unvergessen!

Und nun wie immer: die schönsten Links der vergangenen Zeit!

Sankt Pauli

“Das größte Schwein im Land…” heißt ein Artikel auf magischerfc.de, der sich mit dem beschäftigt, was die braun-weiße Welt aktuell am meisten umtreibt. Toll, und ich kann nur “Danke” sagen für diesen tollen Beitrag! Lest ihn aufmerksam durch. Und dann lest ihn noch zehn Mal. Schon der erste Absatz gefällt: “„Auf St. Pauli regeln wir das unter uns.“ Für eine Werbekampagne ein toller Spruch, nech? Aber wenn man mal etwas wirklich „unter uns“ sinnvoll regeln könnte, dann macht ihr euch zum Hilfsheriff der Polizei. Und die gehört auf St. Pauli nun mal nicht zu „uns“. (Eine philosophische Diskussion ob die Davidwache und ihre Beamte nicht irgendwie doch zu dem Kiez gehören, erspare ich mir hier jetzt mal.) Denn alle Formulierungen in eurer misslungenen Pressemitteilung von gestern, lesen sich wie die eines Hilfssheriff. Immerhin habt ihr darauf verzichtet, noch Zeugen aufzurufen sich bei der Polizei zu melden. Das wäre dann noch der Sahnetopf gewesen.”

“Auf St.Pauli regeln wir das unter uns”.

Supra-Artikel zu den aktuellen Diskussionen. Lesenswert!

Auch ein anderer Blog setzt sich mit der aktuellen Situation auseinander. “Fabulous Sankt Pauli” nimmt Bezug auf einen Beitrag beim Lichterkarussel. Oftmals Möchtegern-Thinktank der Anti-Ultras-Mentalität und üblicherweise mit hoher Moral ausgestattet werden in diesem Beitrag ein paar Dinge doch deutlich. So heißt es: “Dass wir alle so verschieden sind und dennoch Gemeinsamkeiten haben, nämlich den FC Sankt Pauli, das Verständnis der deutlichen Positionierung gegen Rechts, gegen Homophobie, gegen Sexismus, gegen den Kommerz – das spielt alles keine Rolle mehr.” Es wäre ja schön, wenn es so wäre, aber leider kann dieses Argument nichts zur Entspannung beitragen. Es stimmt bedauerlicherweise einfach nicht. Sicher trifft es auf die Autorin zu, aber ich bezweifele vor dem Hintergrund vieler Erlebnisse der letzten Jahre, dass dies stadionweit gilt. Aber es gibt auch sehr treffende Feststellungen in dem Beitrag: “Aber in vielen Dingen sind und bleiben wir verschieden. Wir können uns dafür hassen. Was nichts bringt. Wir können es hinnehmen. Ich kann es. Mit Menschen, die mich hassen, muss ich nicht kommunizieren.” Dieses Zitat ist so schön, weil es in alle Richtungen funktionieren kann und eigentlich auch verständlich machen könnte, warum man in gewissen Kreisen nur schallendes Gelächter für so manche Kritik übrig hat, warum viele Fans gar keinen Wert darauf legen, anderen zu gefallen oder sich so zu verhalten, dass alle es “gut” finden. Nach vielen Ausschweifungen, die ich alle für mal mehr und mal weniger richtig halte, steht ein Ergebnis, dass endlich mal sehr ehrlich beschreibt, wie das Verhältnis zu den Organisierten verstanden wird: “Was sie erreichen, ist lediglich, dass ich mich ihnen nicht mehr anschliesse. Weil wir keine gemeinsame Sprache sprechen. Auch wenn ich andocken könnte, werde ich es deshalb wohl nicht mehr tun.” Wahrscheinlich, auch wenn es im Grunde traurig ist, wird dies der Fahrplan der nächsten Zeit auf allen Seiten sein. (Okay, zum Benutzen unserer Choreobilder und einer Zeile des verabscheuungswürdigen “Bastard-Liedes” reicht’s dann anscheinend doch noch ;-) ).

Wenn man von der BILD-Zeitung verurteilt und als Idiot bezeichnet wird, dann ist das ein sicherer Indikator, auf dem richtigen Weg zu sein.

Hinchas FCSP

Selbstverständlich liess es sich auch die Mopo nicht nehmen, über das Geständnis des Werfers zu berichten. Neben dem Blabla gab es dann natürlich auch wieder Zeitgenossen, die das kommentieren wollten. Zwei Kommentare sind mir aufgefallen, alle lesen kann ja keiner. Ich finde jene aber in mehrerer Hinsicht interessant. So unterschiedlich können Meinungen sein, und ich wünschte, die Usernamen wären einfach nur vertauscht. Sind sie aber nicht und es zeigt sich mal wieder auf ernüchternde Weise, was für Bastarde und Vollidioten sich in unserem Stadion tummeln. Mit diesen Zuschauern wird es wohl auch perspektivisch bestenfalls ein Auskommen auf Basis eines Nicht-Verhältnisses geben – und das ist auch gut so.

FCSP (Gast) sagt:
Die linke Szene ist bim FCSP aktiv. Im positiven und im ngativen Sinne. Ein Abiturient ( geistige, linke Elite ) wirft absichtlich einen harten Gegenstand in Richtung Menschen. Er wird danach von der USP abgeschirmt. Danach wird konsprativ die Bekleidung gewechselt, um den vermutlich vorher bei Demos tätigen „Steinewerfer“, zu schützen. Ich hoffe das der Verein Charakter beweist und diesem, vermeindliche Mitglied der USP, ein Stadionverbot erteilt. Wer erwachsen ist muss mit den Konsequenzen leben und darf sich nicht wie ein „Kleinkind“ hinter dem Vater (vermutlich vom Beruf Anwalt) verstecken. Eines sollten auch Fans vom FCSP verstehen: gegen Faschismus zu sein ist toll und richtig. Aber Mitglieder der Antifa sind auch nicht der Demokratie zugeneigt.

HSV! (Gast) sagt:
Der Junge der den Ultra Sankt Pauli angehört, soll nicht vom Verein bestraft werden. Wenn ich mir vorstelle wie cool und imposant die Choreos von USP sind und wie oft auch mal eine Kassenrolle geworfen werden muss, damit es ein Gesamtbild ergibt, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass Verein einen Fan/ Ultra bestraft, nur weil sich seine Kassenrolle nicht geöffnet hat. Dies passiert bei 1% aller Würfe und ich kann mir kaum vorstellen, dass er einen Frankfurter Spieler, bei dem Spielstand, verletzen wollte. HSV!

Freunde

AEK ist im Pokal durch ein 1:0 bei Kalamata weitergekommen und spielt jetzt in der nächsten Runde im Toumba in Thessaloniki gegen PAOK. Leider eine sehr schwierige Aufgabe. Beim Spiel in Kalamata kam es rund um die Halbzeit zu kleineren Unstimmigkeiten zwischen den Fans der beiden Mannschaften.

Tor, Fans, Ausschreitungen und Spiel aus Sicht der Kalamata-Fans.

Als Konsequenz der Ausschreitungen ist nun im Gespräch, dass AEK keine Fans zum nächsten Auswärtsspiel mitbringen darf. Das hat aber bisher nur der Präsident des nächsten Gegners vorgeschlagen und der Verband und die Polizei müssen sich nun dazu äußern.

Deutschland

Wie krass! Da werden Fans von Rechten und Hooligans für ihre antirassistische Gesinnung angegriffen, und als Konsequenz dürfen sie beim nächsten Auswärtsspiel nicht in den Gästeblock. “Aus Sicherheitsgründen verwehrte uns der Verein Eintracht Braunschweig nach Rücksprache mit Polizei und Sicherheitsdienst den Zutritt zum Stehplatzbereich des Gästeblocks. Dieses falsche Zeichen an die Öffentlichkeit konnten wir nur schwer akzeptieren, dennoch fanden wir uns nach einigen Diskussionen im angrenzenden Sitzplatzbereich wieder.” Zu hart!

Lest mal www.karlsbande.de – zum Thema Aachen. Das ist wahrhaftige Realsatire des Ultras Apolitikus. Ich habe jedenfalls gut gelacht. Allein schon die aus dem “Selbstverständnis” zitierten Punkte:
- Das Verbreiten von nationalsozialistischem oder kommunistischem Gedankengut führt zum Ausschluss aus der Gruppe, dies gilt sowohl am Spieltag, als auch in der Freizeit
- Personen die sich politisch aktiv einbringen (Gruppierungen, Demos usw.) dürfen nicht Mitglied der Gruppe werden, bzw. bei Zuwiderhandlung erfolgt dersofortige Ausschluss
- Das Tragen von politischer Kleidung ist in unserer Gruppe untersagt und führt beim Verstoß zum sofortigen Ausschluss
- Wir tolerieren ebenfalls nicht, dass politische Kleidung in unseren Bussen von anderen Mitreisenden getragen wird
- Wir dulden es nicht, dass Leute sich im Schutze unserer Gruppe aufhalten, die unsere geliebte Alemannia als Plattform für ihre politischen Ansichten nutzen
Muahahahahahaha!

Freiburger wollten ein antirassistisches Spruchband bei ihrem Heimspiel zeigen, was ihnen vom Verein untersagt worden ist. Unglaublich! Genauso wie der FCSP erfüllt der SCF leider nur noch sehr selten die ganzen Klischees, die ihm anheften.

Violet Crew Osnabrück.

Wallraff in Cottbus unerkannt. Wie bitter. Deutschland verreck einfach!

Nürnberger sind ja nach dem Pokalspiel im Stadion vor die Fürther Kurve gegangen. Ich finde Nürnberg ja echt nicht so geil, aber das doch irgendwie witzig. Mal sehen, ob der DFB wieder eine seiner Straforgien feiert. Ich finde das Video so geil! Hahahaha, der Depp mit seinen Kommentaren. Steht auf der Tribüne und brüllt “Rauf auf die Schweine!”. Zu gut!

Viel Blabla, aber zwei Sachen sind mir aufgefallen: “Eine Rollenzuschreibung, mit der die hartgesottenen Ultras ihre Probleme haben dürften, weil das kaum förderlich ist für das eigene Image innerhalb der Szene. Die Ultras hätten selbst viele Zugeständnisse gemacht, sagt Hassler. Es sei schließlich kein Spaß, „wenn man sich in der ganzen Republik als Weicheier beschimpfen lassen muss“. Das ist die Befürchtung nachdem folgendes betont wurde: “Seit der Randale von Bochum, seit zwei Jahren haben sie nichts mehr gemacht“. Nun, wenn es einen Grund gibt, die Nürnberger als Weicheier zu bezeichnen, dann sicher nicht wegen ausbleibender Randale, sondern einzig und allein wegen Kooperationen mit der Polizei, wie es folgender Satz aus dem Artikel suggeriert: “Wer diese Frage verstehen will, muss wissen, dass Fußballverein und Polizei den Ultras in der Vergangenheit Zugeständnisse gemacht haben — und umgekehrt. Und dass trotz aller Differenzen offenbar ein zartes Pflänzchen namens Vertrauen aufgegangen ist. Es gab regelmäßige Gespräche, es gab Absprachen und Übereinkünfte.” Nun kann in einem Artikel viel behauptet werden. Wenn es denn stimmen sollte mit der Zusammenarbeit mit der Polizei, dann ist mein letzter Funken Respekt für diese Gruppe flöten gegangen.

Kieler freuen sich über das Los. Da kann ich nur immer wieder meinen Freund aus Mallorca zitieren.

Ausland
Straßenparty, aber nur bei grüner Ampel. Bei rot muss man schnell von der Straße!

Dann doch lieber mal eine schöne Schneeballschlacht.

Ein sowieso ganz spaßiges Randale-Video, aber besonders auffällig mal wieder die Polizei. Die will einfach immer mit dem Kopf durch die Wand, wie man hier an der angegebenen Stelle deutlich sehen kann.

Iraklis-Fans mit einem Spruchband beim Spiel gegen eine türkische Mannschaft. Das Spruchband war auf griechisch und türkisch geschrieben und lautete: “In Griechenland, in der Türkei, in Albanien – der Feind sitzt in den Banken und den Behörden.” Iraklis-Fans haben in der Vergangenheit viele antirassistische Aktionen gezeigt. Das Spruchband in einer Situation, in der der Nationalismus in der Krise wieder hoffähig zu werden scheint, eine Top-Aktion, die auch medial Aufmerksamkeit erregte.

Olympiakos-Torwart Nikopolidis kommt ins Stadion und wird dort empfangen. Das ist aber nicht fair. Da sollten die Fans mal eine Forumsdiskussion starten. Hier im Leoforos. Ich frage mich nur eins: Warum bringen die andern Fans die Werfer nicht zu den Ordnern, höhö.

Pao gegen Asteras Tripolis. Gar nicht spannend eigentlich, aber es gibt einen Eindruck von der komischen Eigenart in Griechenland, dass die Zuschauerzahlen so deutlich schwanken. Gate 13 hier mit echt wenigen Leuten. Bei den meisten anderen Vereinen ist es genauso. Da ist dann Basketball, andere Sportarten oder auch Strand und chillen wichtiger, wenn es nicht gegen große Gegner geht.

Panathinaikos-Zusammenschnitt von einem Lied. Ganz cool.

Panionios-Fans stimmen nicht zu, dass es eine Ecke geben soll.

Ajax. Machen sich ja gut heiß die Jungs und Mädels.

Eigentor des Jahres

Polit

http://taz.de/Kritik-an-Abschiebungen Zitat von Pro Asyl: Wenn der Staatsschutz gegen Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen ermittelt, weil sie einen Mitarbeiter einer Ausländerbehörde kritisierten, dann geht in diesem Staat etwas ziemlich schief.

Deutschland

http://www.taz.de/!84005/Hahaha, irgendwie auch witzig von der Jungle World:
- „Vielen Dank für Ihre Anfrage. Aber wir müssen erst etwas klären: Ist Ihre Zeitung linksextrem?“
- „Aber nie im Leben.“
- „Und antideutsch?“
- „Aber nicht doch.“
- „Können Sie das beweisen? Einer extremistischen Zeitung würde Frau Köhler nämlich kein Interview geben.“
Jungle World kann man schon ruhig mal lesen, wenn man so manche kruden antideutschen Thesen überliest, sind einige Artikel in meinen Augen echt gut.

Sonst

Das erinnert mich an den Ärze-Song: “Hängt die Bullen auf und röstet ihre Schwänze”.

Oha, mit den klassischen Rettungstragen wäre das nicht passiert.

Einfach mal rauf auf die Schweinebullen. Damit’s nicht langweilig wird.

In diesem Blog wurde ein Video verlinkt, dass fünf Freunde bei ihrem Ski-Trip zeigt. Nun ist Ski-Fahren nicht ganz so meins, aber das Video ist einfach so cool mit seinen Naturaufnahmen, seinem Spirit und überhaupt in der Machart.

Lacher der Woche
Zum Jahresabschluss noch mal etwas, was schon mal da war.

Musikvideo der Woche
Albert Hammond – The Free Electric Band 1973

Filmausschnitt der Woche
Indiana Jones – No Ticket


13 Antworten auf „Links der Woche #16“


  1. 1 Jekylla 28. Dezember 2011 um 15:49 Uhr

    Bei dem Zitat „Dass wir alle so verschieden sind….“ und die Gemeinsamkeiten, auf die ich mich bezog, scheint missverständlich gewesen zu sein. Sollte eigentlich sagen, dass wir eigentlich die eminent wichtigen Dinge gemeinsam haben (gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie z.B.), dies aber dennoch nicht ausreicht als Basis und in anderen Dingen so eskaliert wie es das offenbar tut, Stichwort „Haß“. So klarer?

    Zum Thema Choreos nur beispielhaft eine der vielen gleichlautenden Erwähnungen

    Apropos Herz: ganz großer Applaus für die oben abgebildete Blockfahne, großes Choreo-Kino, das schönste Foto natürlich wie immer von @rim_light, das der Blockfahne gerecht wird. Man kann sagen was man will gegen die USP-Sängerknaben, aber was Choreos angeht, waren sie schon immer wirklich, wirklich toll. Das ist wieder mal meine ganz persönliche Meinung, aber ich kann mich viel, viel mehr als für sämtliche Pyro-, Böller- und Rauchaktionen extremst für Ballons, Puschel, Fahnen in sämtlichen Farbkonstellationen, Blockfahnen, bunte Papierbögen etc. begeistern. DAS ist nämlich kreativ, es ist bunt und es ist viel Liebe drin. Dafür werfe ich dann auch gern was in die Spendenbox. Das nächste Mal wieder, rückwirkend. Ich gebs dann eben jemandem mit.

    Und selbstverständlich ist der Header mit Genehmigung von Miles Photography eingebaut und hier „singt“ noch jemand mit.
    http://www.fablab-hamburg.org/

    Sehr viel Lesestoff hier, danke für die Linksammlung an dieser Stelle.

    Guten Rutsch.

  2. 2 Jekylla 28. Dezember 2011 um 15:52 Uhr

    P.S.: Sängerknaben und Sängerinnen natürlich. ;-)

  3. 3 eslebedaslaster 28. Dezember 2011 um 16:10 Uhr

    Moin, danke für die Ergänzung. Wie geschrieben habe ich leider den Glauben daran verloren, dass „wir“ die eminent wichtigen Dinge teilen. Bei uns beiden glaube ich das trotz offenbar sehr verschiedener Auffassung von Fankultur zumindest für die „wichtigen“ Dinge sofort – bei vielen anderen leider nicht mehr. Siehe Affengeräusche in Ingolstadt, dümmste Beleidigungen in Masse und die generellen Erlebnisse bei manchen Auswärtsspielen und auch Heimspielen – ob jetzt DVU-Aufkleber am Auto oder Äußerungen bei der Rostock-Blockade. Ich glaube in der Tat, den gemeinsamen Nenner müsste man mit dem Mikroskop suchen. Leider zerstörte diese Erkenntnis schon vor langer Zeit die Träume vieler Fans, die mal mit der gesamten Fanszene etwas erreichen wollten und hat vor allem viele jüngere Leute so frustriert, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass da mittelfristig noch einmal ein gemeinsames Verständnis über ganz konkrete Anlässe hinaus entsteht. Aber das ist ja auch schon durchgekaut.

    Hass verspüre ich nicht. Es hat mich eine Zeit gekostet bis ich verstanden habe, dass das einzige verbindende Element aller Menschen im Stadion wirklich nur ist, dass sie die gleiche Veranstaltung besuchen. Ab dann lebte es sich befreiter und ganz ungeniert. Vor 20 Jahren hatte ich da ein anderes Bild. Die Erwartungen und die Projektionen sind dazu aber offensichtlich zu verschieden.

    Aus meiner Sicht sollten wir sie Sängerknab*innen nennen. ;-)

  4. 4 Jekylla 28. Dezember 2011 um 16:12 Uhr

    P.P.S.: Ich stand übrigens selbst mal zwei Saison 2007/2008 und 2008/2009 auf der Süd, mitsingend, mithüpfend und mitschwenkend.

  5. 5 Fredi 28. Dezember 2011 um 21:06 Uhr

    Schöne Videos, ja da würden in deutschland die FänFörums überlaufen.Sehr gut, auch wie die Krieger sich helfen – siehe Schneeballschlacht in Polen!

  6. 6 Viva la Rostock 29. Dezember 2011 um 14:12 Uhr

    sehr sehr interssante und unterhaltsame Links..
    Aber mein absoluter Favorit ist wirklich das Nürnberg-Video, so ein Pinsel der zweimal im Jahr zum Fußball geht bzw. das „Spektakel“ konsumiert und dann komplett abgeht, wenn die „Dritte Halbzeit !“ beginnt, vor allem dann noch die eigenen Leute auszufeiern als sie zurücklaufen, einfach nur zum Lachen.

    Doch leider bleibt einem als reflektierter Rostocker dieses Lachen im Halse stecken, weil mensch genau weiß, dass es auch genau solche Leute sind, die dafür sorgen, dass das Stadion voll ist wenn St.Pauli kommt. Und wenn dann die „Dritte Halbzeit“ in Form von Leuchtspur in den Gästeblock fliegt, wird das beklatscht und der Pöbel angefeuert… und dann ist es ein schwacher Trost, dass es ja im Rest von Dland genauso lang geht…

  7. 7 Jekylla 30. Dezember 2011 um 12:59 Uhr

    @eslebedaslaster
    Sie haben schon Recht. Selbst bei den „eminent“ wichtigen Dingen kann man Einigkeit nicht voraussetzen, viele halten im Stadion nur den Mund aus Sorge um eventuelle Konsequenzen wegen Affengeräuschen, homophoben Beleidigungen und ähnlichem. Das schönt den Außenauftritt ein bisschen, zumindest was die Heimspiele angeht. Auswärts habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht wie Sie. Unschöne. Ekelhafte.

    Das letzte gemeinsame Verständnis war anlässlich des Jolly Rouge, wobei ich damals schon der Meinung war, dass das ein kurzfristiges Zweckbündnis war und nicht der Beginn der neuen Einigkeit. Erschreckend ist nur, wie es dann zuweilen auf der einen oder anderen Seite ausartet.

  8. 8 Bridget 02. Januar 2012 um 17:00 Uhr

    Immer wieder ein Genuß!

    Weiter so

  9. 9 Franz Tanzberger 13. Januar 2012 um 18:13 Uhr

    Die Bild ist blöd, aber die Nürnberger Nachrichten schreibt die Wahrheit, oder wie ist das? Schade dass man so undifferenziert bericht äh pardon suggeriert…

  10. 10 HANSUWEKOCH 14. Januar 2012 um 14:43 Uhr

    eh, franz reflektier dich mal. ;0)

  11. 11 YaBasta-LeserIn 16. Januar 2012 um 13:29 Uhr

    Ey Franz, lern mal richtig lesen. „Wenn es denn stimmen sollte…“ steht da.

    Und falls sich da noch einE NürnbergerIn angepisst fühlen sollte, hätte ich auch noch eine Frage an euch. Warum wurde mein Kommentar bei euch gelöscht, bzw. nicht freigegeben? Nicht empfänglich für Kritik?

  12. 12 Franz Tanzberger 24. Januar 2012 um 16:58 Uhr

    wenn die bildzeitung recht hätte, dann habt ihr euch beim Schweinske Cup ganz schön blamiert, sag ich da nur, bzw könnte man sage-> ergo kann man sich solche Sachen zustäzlich sparen oder man geht bereits von der Wahrheit aus..semantisch liegt das ganze sehr nah an einer rhetorischen Frage.
    mit dem YaBasta-Blog hab ich nix zu tun , da brauch ich keinen mittelprächtigen Blog um kritische Stellen in einem Artikel zu finden..

  1. 1 Tanzberger brigitte | Fototrack Pingback am 17. Oktober 2012 um 18:12 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.