Links #31

Liebe St.Paulianerinnen, liebe St. Paulianer, lieber Rest des Planeten!

Es folgen die prall, prall gefüllten Links #31, mit Lach- und Sachgeschichten aus der ganzen Welt. Dieses mal mit dem Versuch, jene Dinge zu fokussieren, mit denen man eventuell nicht schon auf hundert anderen Kanälen bombardiert worden ist und die man eh schon alle kennt. Wie auch immer, je deckungsgleicher die Interessen, desto mehr wird wahrscheinlich trotzdem schon bekannt sein.

Eines vorneweg: Bitte folgt auf Facebook, so ihr es denn nutzt, den Seite vom Lichterkarussell und von Magischer FC. Einfach bei Facebook nach “Lichterkarussell” und “magischerfcblog” suchen. Es sind tolle Seiten, die euch mit aktuellen Themen rund um Sankt Pauli versorgen und ich werde tendenziell weniger Dinge von den Seiten abermals aufnehmen – in der Annahme, dass ihr ihnen eh folgt.

Gehabt euch wohl, ist wieder einiges zusammengekommen, doch beginnen kann die ganze braun-weiße Welt an diesem Tag nur mit einer Sache:

Locomondo – Tor!

Man kann fast alles verkaufen,
aber nicht unsere Seele und dieses Gefühl –
beim allerschönsten Tor, beim allerschönsten Spiel,
dieses tolle Gefühl,
bei jedem Pass, jedem Schuß, bei jedem Treffer der fiel,
beim allerschönster Tor!
Ja, wie ein Traum kommt’s mir vor, alle singen im Chor,
und wie ein einziges Mal fühl‘ ich mich wie nie zuvor,
beim allerschönsten Tor!

Ein ganzes Viertel im Ausnahmezustand.

SPENDENSAMMLUNG

Zu Beginn ein wichtiges Thema:
“Es gibt in Weißrussland einen ganz besonderen Fußballclub. Bis 2010 hieß er MTZ-Ripo.Der Verein erlangte internationale Aufmerksamkeit nicht so sehr durch seine sportlichen Erfolge, sondern vor allem durch das antirassistische Engagement seiner Fans und eine aktive antifaschistische Fankultur, die in Osteuropa einzigartig war und ist. Heute nennt sich der Club Partizan Minsk und ist ein selbstverwalteter Fußballverein. Die Fans haben ihn nach der Insolvenz im Frühjahr 2012 neu gegründet. Dabei wurden sie durch eine internationale Solidaritätskampagne unterstützt, die zu Beginn des vergangenen Jahres in zahlreichen Aktionen auf die Situation von Partizan Minsk aufmerksam machte und Geld für die Rettung sammelte.(..)
Wir, ein Bündnis aktiver Fans von Babelsberg 03 und St. Pauli, vom Roten Stern Leipzig sowie den Fußballclubs Tennis Borussia Berlin und Victoria Hamburg, möchten Euch das Team von Partizan Minsk vorstellen und beweisen, dass die Idee von einem anderen Fußball auch im Osten Europas lebt. Dafür benötigen wir aber Eure finanzielle Hilfe.”

Checkt auf jeden Fall den Blog, wer es nicht macht, ist ein Depp. Weitere Infos:
http://savemtz.blogsport.eu/2013/02/04/unterstutzt-die-partizan-minsk-tour-2013/
Terminplan der Spiele!

Spendendosen ab jetzt im Jolly, Fanladen, Fanshop, AFM Büro & am Spieltag im AFM Container und am Fanladen-Büdchen. Es fehlt noch Geld! Tut ordentlich was rein beim Köln-Spiel! Das ist eine tolle und wichtige Sache! Ein anderer Fußball ist möglich!

SANKT PAULI
Stadionbilder bei Nacht!

Ein kleines Videoprojekt von und mit tollen Leuten.

Diese St. Pauli-Ultras sind krass. Auch hinsichtlich toller Merch-Ideen. Das hier ist der Hammer!

Erinnert sich noch jemand an diese Imagekampagne? Waren ein paar gute Motive bei! Wer hat Links zu den anderen Motiven?

Neuer Smash-Hit: Fischmarkt – Auswärtsfahrt.

Cooles Bild vom Stadion.

Die hsver haben ein Freundschaftsshirt Kaiserslautern-St.Pauli entworfen. Über den Hintergrund darf gerätselt werden. Ich vermute aktuell, dass sie sich damit über die Agrarsubventionen lustig machen möchten, die wir über den Länderfinanzausgleich leisten, denn eigentlich ähneln sich hsv und Kaiserslautern in Puncto Fanszene doch viel mehr. Ich glaube, Zusammenschlüsse wie “Generation Luzifer” oder “Pfalz Inferno” passen deutlich besser zum gemeinen hsver als zu uns. Kategorie: Dinge, die die Welt nicht braucht.

Cooles Bild aus Fürth.

Wer vorher in Aalen ist: Konzert und Party.

Der Übersteiger hat ein Interview mit Carpe Diem Sandhausen geführt. Habe ich leider jetzt erst gesehen. Inhaltlich, joa, aber der Fanclubname. Tststs…

FREUNDE
Banner im Olympiastadion in Athen: “AEK bedeutet aufgeknüpfte Faschisten”.

Haha, Anzeigetafel im Stadion bei einem Spiel von AEK gegen PAOK: “Liebe Fans von AEK und PAOK. Die Schäden, die ihr bisher verursacht habt, sind immens. Regen Sie sich ab, damit das Spiel beginnen kann. Es besteht die Möglichkeit, dass das Spiel nicht stattfindet, wenn Sie weitermachen.”

Der Orignal 21 Exarchia Club im alternativen Viertel.

Das war ein Spiel! Pokalfinale AEK gegen Atromitos und die Kurve beim Tor.

Aek-Fans in der Halle.

Omonia-Fan ganz, ganz oben.

OMONOIA GLORY YEARS (Gkooul,Old GSP,Makario Stadium,New GSP)

Der zentrale Fanclub in Nikosia mit bemalter Front.

Vorfreude aufs Wochenende!

Das Südkurvenbladdl der Schickeria. Regelmäßig neue Infos zur und von der Gruppe. Abonniert ruhig mal den Newsletter. Ich finde die Schickeria in vielen Bereichen inhaltlich sehr stark (auch wenn ich einige andere Dinge nicht so recht verstehe) und das schlägt sich auch in einem tollen Newsletter nieder. In der aktuellen Ausgabe fand ich folgenden Part echt erschreckend:
“Zum allerersten Mal wird der FC Bayern im neuen Heimspielstadion der Gunners, dem Ashburton Grove antreten.
Die Eintrittskarte für dieses Spiel wird es zum wahrhaften Schnäppchenpreis von 62,00 Pfund oder umgerechnet 72,00 Euro geben. Der Zyniker wird an dieser Stelle anmerken, dass dieses Mal wenigstens die Währungsumrechnung korrekt von statten ging. Selbst da haben wir ja bei unseren Spielen schon einmal etwas anderes erlebt…
Gerade der Blick zurück auf die Eintrittspreise bei unseren bisherigen Spielen im Highbury Park offenbart die ganze Dimension und Entwicklung, die hinter diesen Preis steckt.
2000/2001 haben wir für die Vorrundenbegegnung 19,50 Pfund gezahlt. Selbstverständlich gab es seitdem in allen Bereichen, wie beispielsweise den Lebenshaltungskosten Preisanstiege.
Eine Steigerung des Preises um 218(!) Prozent innerhalb von dreizehn Jahren ist dabei allerdings sicherlich jenseits von Gut und Böse und zeigt sehr gut in welche Richtung sich gerade in Großbritannien die Eintrittskarte für Fußballbegegnungen hin entwickelt haben.
2004/2005 spielten wir danach noch einmal und zum letzten Mal im Highbury Park. 33,00 Pfund wurden damals für eine Karte verlangt. Im Vergleich zu den Preisen, die wir am Dienstag zahlen dürfen, eine Verteuerung um 88 Prozent innerhalb von gerade einmal neun Jahren.
Angesichts dieser Preise verwundert es nicht welches Klientel mittlerweile die Fußballstadien in Großbritannien füllt. Der normale Fußballfan bleibt dabei auf der Strecke, da er sich den Stadionbesuch nicht mehr leisten mag und größtenteils sich diesen auch nicht mehr leisten kann. “

Inverness v Celtic, the Celtic fans are having a party.

Terni.

DEUTSCHLAND
Ihr kennt ja den Jojo-Effekt (Anfangen zu Sprechen, sobald man eine Kamera sieht), aber in diesem Fall hat er sich ein Lob verdient. Ganz guter Auftritt und insgesamt eine ganz gute Diskussion.

Ab Minute 25. Bremen beim hsv.

Dresden in Kaiserslautern. Beindruckend. Wenn die ganzen Asi-Aktionen sonst nicht wären, wär’s echt zum gut finden!

Der Nordwestkurvenrat von Frankfurt mit einer interessanten Stellungnahme zum Spiel in Leverkusen. Ich fand’s ganz spannend. An wen sollte da nun eigentlich welches Signal gesendet werden?
Zum Glück klärt die Presse zumindest andere offene Fragen.

Schau an, schau an. “Löwen-Fans gegen Rechts”-Fahne.

Kein Geheimnis, dass ich Ultras Gelsenkirchen als Gruppe gut finde. Wenn ihr Bock habt, von denen ein bisschen mehr mitzubekommen, dann checkt mal das Archiv der „Blauen Briefe“.

Das ist zumindest stilecht. Während drinnen die Verhandlung läuft, geht’s ein paar Meter in der Kneipe in die nächste Runde. Straight.

Zum Thema Hannover: Was schon lange Zeit die Runde gemacht hat und im Grunde recht bekannt war, wurde nun von den Ultras aus Hannover öffentlich gemacht:
„Im Thema „Offener Brief an MK“ ist das zwar nicht komplett verkehrt, damit dort aber die Übersicht gewahrt bleibt, ist Folgendes wohl besser hier aufgehoben:
Wir haben lange überlegt, ob und wie wir uns dazu überhaupt äußern. Insgesamt wäre die Info sicherlich in so mancher Pyrodiskussion (auch hier im Forum) sehr hilfreich gewesen, um unsere Handlungsweise evtl. besser nachvollziehen zu können.
Fakt ist: Es gab einen Pyro-Deal zwischen dem Verein und der Ultraszene. Dieser wurde nach den Pyro-Choreos in Berlin und Mainz über einen Mittelsmann zwischen uns und Kind vereinbart.
Dieser Kompromiss sah vor, dass wir pro Spielzeit fünf Pyroaktionen (+ 1x nach Abpfiff zum Saisonende) unter den höchstmöglichen Sicherheitsstandards (genormte Fackeln, in der Hand abgebrannt, keine Böller etc.) durchführen können. Da diese fünf Aktionen schon durch waren, hielten wir uns entsprechend auch daran und beschränkten uns damit auf die letzte Aktion zum Saisonfinale (siehe NP-Interview mit Kind: sinngemäß: „Da war der Schiri schon weg, das gibt keine Strafe, daher zähle ich das nicht.“). Ziel war es für den Verein Budgetsicherheit zu haben und die Dinge, die ohnehin stattfinden, in möglichst sichere Bahnen zu lenken. Denn, auch wenn das für viele immer anders rüberkommt, auch wir sind große Fans von 96 und sind eher an einem guten Verhältnis mit dem Verein interessiert, als an ständigen Querelen. Dafür schlucken wir auch gerne die eine oder andere Kröte und sind auch bereit, öffentlich den Prellbock zu spielen, sofern eine für beide Seiten tragbare Lösung am Ende des Tages zustande gekommen ist. Uns war in dem Fall klar, dass dieser Deal nicht öffentlich gemacht werden kann und seitens der Vereinsführung weiterhin der Einsatz von Pyrotechnik in den Medien verurteilt werden würde (wir aber interne Konsequenzen nicht fürchten müssen). Dafür nahmen wir auch das Risiko, bei einer Nichteinhaltung seitens 96, wenig bis keine Glaubwürdigkeit in der breiten Öffentlichkeit zu genießen, in Kauf. Der Kreis der Mitwisser schloss in diesem Fall nur die Ultraszene und hochrangige Mitarbeiter von Hannover 96 ein. RK und FP waren außen vor, zumal die RK mit ihrer klaren Positionierung gar nicht in diesem Prozess hätte mitwirken können.
Nach den Maßnahmen in Folge des Dresden-Spiels und dem Verhalten von Martin Kind, der von der Absprache nichts mehr wissen wollte, war für uns klar, dass in dem bisherigen „Dialog“ ein Ehrenwort nichts wert ist. Aus diesem Grund wird es unsererseits keine Gespräche mehr mit der Vereinsführung geben und unter der Präsidentschaft von Martin Kind auch keine Teilnahme seitens der Ultraszene an den Fanrunden.“

Neue Merch-Idee: Beim hsv kann man sich jetzt nicht nur Trikots mit dem eigenen Namen herstellen lassen, sondern auch Schals. Rechts mittig am Rand, links über der Sternfahne. Toll!

Das Lichterkarussell beschäftigt sich in bekannt humoriger Weise mit den Weekend Brothers Wolfsburg, Ultras der VW-Sportmannschaft, die ihre Aktivitäten im Stadion vorerst einstellen wollen. Ein dankbares Opfer auf jeden Fall. Trotz allem und einem der in meinen Augen beklopptesten Haufen überhaupt: Die Themen scheinen mehr und mehr Gruppen zu betreffen und die zitierte Mitteilung klingt in meinen Augen sogar relativ vernünftig. Bäm!

Spiegel Online: „Hartes Durchgreifen der Vereinsführung von Werder Bremen: Für das Auftaktspiel der Bundesliga-Rückrunde gegen Borussia Dortmund haben die Bremer Verantwortlichen gegen mehrere BVB-Fans Stadionverbote ausgesprochen. Sie sollen polizeilich bekannt sein und rechtes Gedankengut vertreten.“
Es trifft die Richtigen, auch wenn man besser nicht nachfragt, was denn so alles unter “extremistisch” verstanden wird.

Hannover 96 legt Strafen auf Eintrittskarten in bestimmten Blöcken um. Auch mal ein Vorgehen, das so ziemlich alles über den Haufen wirft, was in den ganzen Wochen über Kollektivstrafen erarbeitet wurde. Aber im Grunde muss ich sagen: Warum nicht? Nehmt einen Zehner mehr auf die Dauerkarten, versteht es als Beteiligung der Fans an Strafen und hört auf zu heulen, wenn wegen Feuerwerk oder Choreo bezahlt werden soll. Solange die Vereine ständig widersprechen und die Absurdität der Verbandsstrafen kritisieren und bekämpfen wäre das für die Zwischenzeit eine Überlegung wert.
Reaktion der “Roten Kurve”.

Hertha gegen Union. Derby in Berlin. Union schon echt cool. (Bild I Video 1 I Video 2)

Gemeinsame Demonstration von Bayern- und Fürth-Fans mit einer sehr berechtigten Forderung.

Die Süddeutsche berichtet zu der Demonstration und greift das Thema Kennzeichnungspflicht auf. Und die Köter des Staates bemühen sich mittlerweile nicht mal mehr, ihre Demokratiefeindlichkeit zu verschleiern. „Eine Kennzeichnungspflicht sei gefährlich, weil Beamte dann identifizierbar seien und so Repressalien ausgesetzt sein könnten.“
Seite 2, der Knaller!

Die Hansa-Kogge legt an.

Neues Deutschland: Und täglich büßt der Sündenbock. Amüsant geschrieben, wenn auch die Story im Grunde etwas inhaltsleer ist. Ein Gedanke ist aber sehr treffend: “Wie schön, dass wir die Dummen, die Rechten immer dort verorten, wo Abweichungen von der bürgerlichen Norm sind. Dort, wo die Musik lauter ist, dort, wo man nicht in den Musikverein eintritt, um zu singen.” Der letzte Satz dahingegen schon wieder etwas naja und in letzter Konsequenz auch wieder nicht ganz meinen Geschmack treffend: “Gut, dass es die Fußballfans gibt. Man müsste sich sonst wirklich einmal ernsthaft überlegen, was in unserem Land los ist.”

Betzenberg 1927!

Redhead bekommt einen Freispruch! Irgendwie sage ich “Glückwunsch”. Niemand sollte für solche Dinge so harte Strafen bekommen. Zumindest vor dem Hintergrund der Dinge, die bis jetzt bekannt wurden. Ich habe keine Ahnung, was er da zusammengemixt hat, aber ich gehe davon aus, dass es kein “Sprengstoff” war, sondern irgendein Pyrozeug.

Die Allgemeinheit nimmt uns Fans einfach falsch wahr! Wir müssen mehr in die Öffentlichkeit gehen, um den Menschen zum Beispiel in Nahverkehrszügen uns und unsere einmalige Subkultur näher zu bringen. Dann werden die Leute merken, wie liebenswürdig wir sind. Teilweise machen das Leute schon, wie diese illustren Botschafter der guten Laune, aber es müssen noch viel mehr werden.

Außerdem sollte diese verschwurbelte, kopfgsteuerte Argumentieren endlich aufhören. Manchmal reichen doch auch kurze, prägnante Statements, um einen an sich komplizierten Sachverhalt übersichtlich zu machen. Wenn die Menschen wüssten, dass wir nicht die intellektuellen Nieten sind, für die sie uns halten, wird alles besser!

AUSLAND
Fuck modern football!

Ich kann mich noch an die ersten Videoportale erinnern und genieße den Unterschied zu den heutigen total. Diese ganzen HD-Videos mit 1080p oder 720p – fantastisch. Checkt mal, was es da alles gibt, falls euer Rechner HD und Vollbild mitmacht. Neben großartigen und total beeindruckenden Naturaufnahmen mittlerweile auch immer mehr aus anderen Bereichen. Um die Kurve zu bekommen und nicht nur Lust auf die Rettung der Wale zu machen, hier etwas Sportliches.

Pao-Olympiakos 2009, Basketball-Finalspiele.

Finalspiele gab es auch vor ein paar Tagen. Für dieses Spiel gab es in den letzten Jahren verschiedene Ansätze. Unter anderem wurden die extrem limitierten Karten nur an Schüler verteilt. Zu Zusammenstößen kam es trotzdem regelmäßig. So auch in diesem Jahr. Halle wurde dann vor Fortführung größtenteils geräumt.
(Video 1 I Video 2 I Bilder)

Wenn die griechischen Basketball-Erzrivalen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus aufeinandertreffen, kommt es regelmäßig zu brutalen Ausschreitungen. Liga-Sprecher Giorgios Sirrigos schimpft im Interview über die Tatenlosigkeit von Polizei und Vereinen – und über die griechische Mentalität.
Der Kollege mit der Krücke im Artikelbild konnte wohl plötzlich doch wieder ganz gut gehen.

Panathinaikos gegen Barcelona, Basketball in der Olympia-Halle in Athen, die letzten Minuten. Man kann ja auf 1080p teilweise die Gesichtszüge der Leute erkennen.
Pao-Fans haben offensichtlich gute HD-Kameras.

PAOK-AEK

Und selbst Ausschreitungen machen in HD noch mehr Spaß

Artikel bei Publikative: „Weil der mehrfache israelische Meister Beitar Jerusalem erstmals muslimische Spieler verpflichtet hat, haben vermutlich Hardcore-Fans des Clubs das Vereinsheim angezündet. Die dominierende Ultra-Gruppe “La Familia” gilt seit langem als rassistisch und rechtsextrem, noch nie hatte der Verein einen arabischen oder palästinensischen Spieler im Kader. Der amerikanische Reporter Jeremy Schaap hat für das ESPN-Format E:60 eine absolut sehenswerte, kurze Reportage über den Club und sein Umfeld gedreht.“

York City-Fans (England).

Leeds United back in 1975, England.

Die größten Fans gibt’s in Chile.

Es war wieder Afrika-Cup: The Congo team celebrated in unique style after equalising against Ghana none more so than goalkeeper Muteba Kidiaba.

Südamerika: Recibimiento hinchada de Peñarol | Copa Bimbo 2013 | Peñarol 1 Hijos 0. Wow!

The most disgusting football team in the world apoel!!“. Ein Zusammenschnitt über Ungerechtigkeiten, bei denen dem allgemeinen Empfinden nach stets APOEL bevorzugt wird.

Trasferta in moto in Italien.

Juventus – Borussia Dortmund 1992/1993.

Stadionverbotler von Larisa in Mittelgriechenland sind trotzdem irgendwie dabei.

(Old Skool Hools) RSC Anderlecht O-Side in Lüttich. Oha.

Partizan Belgrad Fans: Marsch und Halle.
Marsch in Serbien.

POLITIK
Guter Artikel auf dem Zeit-Blog: „Das gesellschaftspolitische Signal, welches nicht nur mit dem gestrigen Urteil gesendet wurde, ist gefährlich: Engagement gegen Neonazis, welches sich abseits von Demokratiemeilen und Menschenketten abspielt, wird verurteilt. Neben der Hoffnung auf einen Freispruch in der nächsten Instanz bleibt der Wunsch nach Solidarität für diejenigen, die aufgrund ihres Engagements nun verurteilt werden. Und zuletzt: Der Bundesgerichtshof befindet sich glücklicherweise nicht in Sachsen.“
Zum Skandalurteil passend: Der real existierender Rechtsstaat.

Nochmal Sachsen: Lest euch diesen Artikel mal durch. Deutschland, du Stück Scheiße!

Interessantes Projekt. “Verbrannte Orte”. Schaut es euch mal an.
“Schon drei Monat nach ihrer Machtübernahme, begannen die Nationalsozialisten mit der Ausübung von Einschüchterungspraktiken. Ein Höhepunkt bildete die Erstellung der Liste des undeutschen Geistes. 131 Autoren befanden sich auf dieser Liste. Bücher dieser Autoren wurden am 10. Mai 1933 auf öffentlichen Plätzen, in mehr als 20 Städten, verbrannt. Neben der systematischen und organisierten Verbrennung gab es an vielen weiteren Orten Bücherverbrennungen, welche von lokalen Akteuren organisiert wurden.
An kaum einem Ort gibt es heute eine sichtbare Erinnerung. Aus diesem Anlass habe ich mir zum Ziel gesetzt, diese Orte zu dokumentieren und mit geschichtlichen Erläuterungen und Erinnerungen von ZeitzeugInnen darzustellen. Wie sehen diese Orte 80 Jahre nach den Bücherverbrennungen aus? Was passiert dort heute und betrachten wir diese Orte anders wenn wir wissen, was dort passiert ist? Auf der Internetseite verbrannte-orte.de soll im Laufe der Zeit ein Atlas entstehen. Interaktive Panoramen ermöglichen dem Besucher, sich den “Verbrannten Orten” zu nähern. Großformataufnahmen rücken ausgewählte Perspektiven ins Blickfeld und Texte bieten eine inhaltliche Auseinandersetzung.”

1981 besucht US-Präsident Ronald Reagen Berlin. Das gefällt nicht allen gleich gut.

Antifa auf Kreta verjagt Faschisten der Xrusy Aygi. Ziemlich ruckelig, aber um einen Eindruck der Situation zu gewinnen reicht es dann gerade noch.

Ein Zeitraffer der Atomtests. Danach kann man mal diesen Artikel lesen. “Die US-Regierung reagiert empört auf den erneuten Atomtest in Nordkorea. Präsident Obama spricht von einer „schweren Provokation“ und kündigt eine rasche Reaktion an.”

Deutschland, du Stück Scheiße!

Erste Reihe Athen”. Ich nenne es mal Filmprojekt, hahaha. Jemand filmt in den ersten Reihen der Zusammenstöße in Athen Ende 2012. HD, Vollbild und zurücklehnen. Gute Erinnerungen!

SONSTIGES
What does this button do?

Missglückter Driftversuch: Eindrucksvoll eingeparkt

Dieser Fetzen hat es leider nicht in den Politik-Bereich geschafft. Als ich mal rumgeklickt habe, von wo Leute auf diesen Blog kamen, fiel mir die Grüne Jugend ins Auge. Was hab ich mit der Grünen Jugend zu tun, fragt ihr euch? Ich habe einen ihrer Beiträge verlinkt. Auf der Seite gibt’s verschiedene Kommentare. Unter anderem diesen hier: “Hitler war kein rechter, Hitler war links! Deswegen heißt es “National-Sozialismus” Und mit Linken und Sozialisten sollten wir uns nicht abgeben, schließlich zeigt uns die Geschichte warum! Dann bin ich schon lieber ein Deutscher Patriot, welcher versucht, Deutschland auf den rechten Pfad zu führen und in die Weltgemeinschaft einzugliedern. Und hierzu gehört Aufklärung und Geschichtrevision und vor allen Dingen kritische Menschen die hinterfragen. Linksgrünen Antifas fehlen diese Eigenschaften, da deren geistiger Horizont ziemlich beschränkt zu sein scheint. Freundliche Grüße Ralle“
Gut, dass da mit einem prägnanten Anfangsstatement endlich mal ein historischer Irrtum aufgeklärt wurde.

Interessante Animation, wie die Erde ohne Ozeane aussehen würde. Irgendwie cool.

Wer kommt mit zu einem erholsamen Spaziergang auf der Sonne?

Der Videotext von Pro7 versucht sich in politischer Aufkläreung und wird dabei leider ein bisschen von der eigenen Werbung eingeholt.
Die ZEIT allerdings wartet mit einem durchaus lesenswerten Kommentar zur Sexismusdebatte auf. Zwar könnte man über den einen Satz “Sie sichern das offene Klima in einem Land, in dem sich Opfer von Diskriminierung und sexuellen Übergriffen nicht fragen müssen, ob sie gehört werden, sondern wissen, dass eine Gesellschaft hinter ihnen steht” doch wirklich stolpern, denn in welchem Land sollte dieser Zustand feststellbar sein? In Deutschland wohl kaum. Der Rest beleuchtet aber durchaus weitere wichtige “Basics” der Debatte.
Und dann war da noch dieser Blogartikel. Zumindest diesen Part teile ich uneingeschränkt und finde so eine verquerte Herangehensweise regelrecht abstoßend. „Mit nackten Oberkörpern, bemalt mit Parolen und „mit brennenden Fackeln bewaffnet, marschierten [sie] in Formation“1 durch die Herbertstraße, die von beiden Seiten mit Sichtschutz abgeschlossen ist. Die Tore wurden von den Nazis in den 1930er Jahren eingerichtet und nun knapp 80 Jahre später von den Femen Germany um die Aufschrift „Arbeit macht frei“ ergänzt. Diese unfassbare Analogie von Holocaust und Sexarbeit zieht sich durch die gesamte Aktion der Femen Germany; sie vergleichen die „Bordellstraße“ Herbertstraße mit nationalsozialistischen Vernichtungslagern: „In KZs [wurden] Menschen zerstört und die Prostitution zerstört auch die Seelen der Frauen. Das ist ein Genozid an Frauen, was hier passiert“2 und stellen mit ihren Plakaten „sexindustry is fascism“ die Sexindustrie mit Faschismus auf eine Stufe. Diese Aussagen sind blanker Hohn gegenüber den Überlebenden und all den in der Shoah ermordeten Menschen. Die Gleichsetzung von Genozid und Sexarbeit ist einfach … (…uns fehlen die Worte…). Sexarbeit = Massenmord?! Ja nee ist klar…“. Den Rest des Blogartikels finde ich im Grunde ebenfalls gut, auch wenn man sicher auch über die ein andere Nuance oder Argumentation stolpern kann.

Diese Golf-Variante würde ich auch gerne mal spielen! Ich treffe eigentlich bei jedem Spiel genug potentielle Partner.

Eine Szene aus dem Tatort vom 27.1.

REST


4 Antworten auf „Links #31“


  1. 1 Stefan 20. Februar 2013 um 2:32 Uhr

    Öhm, bezüglich der Starclub – Imagekampagne von http://sphotos-b.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc7/385260_460927550627900_1391149963_n.jpg
    Die entsprechenden Poster hängen bei mir an der Wand, müsste nahezu alle davon haben. Allerdings stehen da teilweise Regale vor, die sich nicht wegräumen lassen….
    Ich könnte die auf Wunsch gerne mal abfotografieren (würde reichen, um an die jeweiligen Slogans ranzukommen, aber nicht zum weiter verwenden), aber wie gesagt, teilweise stehen da halt Regale etc. vor.
    Meld dich nochmal, wenn ich mir da die Mühe machen soll, bei mir per Mail…

    Zumindest vorhanden wären hier die folgenden: „Wir kriegen jeden Titel“ mit nem Zeitungsständer (und davorstehendem Regal…), „Unser Fussballinternat hat internationale Klasse“ mit nen paar St.Paulianischen Strassenfussballkids, „Für unseren Spitzenfussball brauchen wir optimale Platzverhältnisse“ mit ner schlammverschmierten St.Paulielf, „Früher oder später wird jeder unser Fan“ mit nem Regal voller Totenschädel, „Spielermaterial? Real kauft bei Ajax, wir kaufen bei Real“ (glaube, das hattest du verlinkt?), „Hoeneß fordert die totale Vermarktung mit Logen und Fernsehgeldern“ mit Fans in der Nordkurve auf den Bäumen und „Forever Number One“ mit nem auf nen Rücken tätowierten Tabelle.

    Wie gesagt, mail mich ggbf. nochmal an, müsste dann mal tagsüber bei besserem Licht die Fotos machen (jetzt im Moment ist mein Zimmerlicht zu funzelig).

    Gruss, Stefan/kiezkicker

  2. 2 eslebedaslaster 20. Februar 2013 um 9:23 Uhr

    Moin Stefan, das ist aber nett, dass du das anbietest! Ich erinnere mich noch an einige Motive und irgendwann hatte ich mir auch mal Poste davon mitgenommen (waren die nicht immer auf der Rückseite der Stadionzeitung?). Ich würde vorschlagen, du sparst dir das Regalrücken erstmal noch und wir warten mal, ob nicht irgendwer das noch digital hat. Ich werde in der nächsten Linksammlung noch einmal explizit danach fragen. Man sagt doch, dass im Internet nichts verloren geht. So möge das doch nicht nur für peinliche Kotz-Fotos, sondern auch für diese Dinge gelten. Viele Grüße!

  3. 3 Stefan 22. Februar 2013 um 1:32 Uhr

    Jo, auf der Stadionzeitung waren die auch mal, es gab sie aber auch als Poster in A1. :)
    Den mit der Tabelle habe ich inzwischen selbst schon in digital gefunden, bei mir: http://www.kiezkicker.de/blog/wp-uploads/2010/08/dscf7518.jpg

  4. 4 Stefan 22. Februar 2013 um 1:42 Uhr

    http://www.designlovr.net/design/grafikdesign/fc-st-pauli-%E2%80%9Eder-starclub%E2%80%9C/ sind weitere. Die google – Bildersuche nach „starclub“ liefert nur den ganzen Beatles – Kram, wenn man aber noch ein „fc“, also insgesamt „starclub fc“ anhängt, findet man sie…
    Auf http://www.ipernity.com/doc/kiezkicker/450693/sizes/o findest du meine Dauerkarte der entsprechenden Saison (falls das so nicht geht halt ohne /sizes/o), und auf http://www.ipernity.com/doc/kiezkicker/450550/sizes/o sowie http://www.ipernity.com/doc/kiezkicker/450552/sizes/o die Einzelkarten.
    Das ganze fand in der Saison 2000 und 2001 statt…

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